Das ABC des Permanent Make-up – Teil 7

Im siebten Teil von „Das ABC des des Permanent Make-up“  berichtet Permanent Make-up-Expertin Cornelia Hornig, Geschäftsführerin von CH cosmetics, über die kleinen und großen Dinge, die es bei Permanent Make-up zu beachten gilt.

Um zu den Teilen 1 bis 6 zu gelangen, klicken Sie auf die folgenden Links: 

→ Das ABC des Permanent Make-up – Teil 1

→ Das ABC des Permanent Make-up – Teil 2

→ Das ABC des Permanent Make-up – Teil 3

→ Das ABC des Permanent Make-up – Teil 4

→ Das ABC des Permanent Make-up – Teil 5

→ Das ABC des Permanent Make-up – Teil 6

 

S wie Stifte

Permanent Make-up Vorzeichenstifte bleiben auf der Haut und werden zum Teil mit in die Epidermis eingearbeitet. Also ist es von höchster Wichtigkeit, dass sie genauso rein und unbedenklich sind wie die Pigmentierfarben selbst. Diese Sicherheit bietet mir der Marktführer LONG-TIME-LINER, der nicht nur die Farben selbst herstellt, sondern auch eigene Vorzeichenstifte.

 

S wie Spanntechnik

Die beim Pigmentieren anzuwendende Spanntechnik ist entscheidend für die Feinheit der Härchen oder Exaktheit der Lidstriche. Es kommt häufig vor, dass meine Kundinnen die Spannung als unangenehmer beschreiben als das Pigmentieren selbst. Die Spannung der Haut muss sitzen sonst geht weder die Farbe gut in die Haut noch werden die Konturen exakt genug.

 

S wie Schmerzen

Dass Permanent Make-up keine „Streicheleinheit“ ist, hat sich ja schon herumgesprochen. Aber Schmerzen wie beim Tätowieren müssen nicht sein. Die von mir angewandte Methode in der Kombination der Spanntechnik, der feinen, dünnen Nadel , dem ausgereiften Gerät und der Lidocain-Lösung, die die Oberhaut betäubt, verspricht eine sanfte Permanent Make-up-Behandlung. Dies bedeutet leider nicht, dass meine Kundinnen überhaupt nichts spüren. Wir öffnen die Haut und das spürt man – Punkt. Wer etwas anderes erzählt, flunkert einfach … Und erinnern Sie sich? Meine Philosophie? Nur eine gut aufgeklärte Kundin wird zufrieden sein. Es gibt bei einem Profi nichts zu verbergen.

 

T wie Theorie

Es ist wahr, dass fundierte theoretische Kenntnisse unerlässlich für die Perfektion der späteren praktischen Arbeiten sind.

Wieso?

Nur wer diesen Prozess in seiner Komplexität kennt, versteht und „in sich trägt“, wird seine Pigmentierungen mit der nötigen Sorgfalt ausführen können.

Denn was nützt die ruhigste Hand, wenn z. B. das ästhetische Vorstellungsvermögen für Formen und Farben nicht vorhanden ist oder entscheidende Kenntnisse über Wirkungsweise von Pigmentierfaben in der Haut unvollständig sind oder sogar vollständig fehlen? Was ich meine ist, dass Permanent Make-up der Premiumklasse mehr ist als reines Pigmentieren und die Theorie für die Praxis unbedingt erforderlich ist.

Hier liebe Leserinnen schließt sich für mich auch wieder der Kreis der kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung. Nur wer hier am Ball bleibt wird sich weiterentwickeln und nicht in Alltagsroutine verfallen …

Commenting area

  1. Guten Tag Frau Hornig,

    vielen Dank für Ihren sehr interessanten und tiefgehenden Beitrag zum Thema Permanent Make-Up. Ich persönlich bin keine Spezialistin auf dem Gebiet, aber leidenschaftliche Anwenderin des Wundermittels. Mein Kosmetikstudio Bnew überrascht mich dabei immer wieder aufs Neue. Ich find es so bewundernswert was Sie und Ihre Kolleginnen da so zaubern. Man steht morgens auf und macht sich quasi nur noch die Haare schön und ab geht es auf die Arbeit – vorbei ist es mit dem aufwendigen Schminken.

    Herzlicht Brigitte

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